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DKFZ-Hector Krebsinstitut an der Universitätsmedizin Mannheim

Über uns

Patientenorientierte Krebsforschung und nachhaltige Krebsprävention

Das DKFZ-Hector Krebsinstitut an der Universitätsmedizin Mannheim wurde 2019 im Rahmen einer Partnerschaft zwischen dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg, dem Universitätsklinikum Mannheim und der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg mit großzügiger Unterstützung durch die Hector-Stiftung II errichtet, um langfristig in Mannheim international sichtbare Beiträge in der patientenorientierten translationale Krebsforschung zu leisten, die durch Innovationen und Studienangebote auf hohem akademischem Niveau optimal mit der Krankenversorgung verzahnt sind.

Nach einer erfolgreichen Gründungsphase erweiterte die Hector Stiftung II ihre Förderung im Jahr 2022 und finanziert das Institut über die kommenden zehn Jahre mit insgesamt 78,5 Millionen Euro. Die Aufstockung ermöglicht eine Erweiterung des Forschungsspektrums über die initialen Themen hinaus in die Bereiche Krebsprävention einschließlich Cancer Survivorship.

Träger des DKFZ-Hector Krebsinstituts an der Universitätsmedizin Mannheim ist das DKFZ, welches ein exzellentes wissenschaftliches Umfeld bietet, um Krebsforschung auf international kompetitivem Niveau durchzuführen. Als universitätsmedizinischer Standort bietet die Universitätsmedizin Mannheim, der Verbund von Universitätsklinikum Mannheim mit der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg, multidisziplinäre, onkologische Krankenversorgung, Forschung und Lehre in hoher Qualität.
 

Neue Therapieform mit gespiegelter RNA gegen hochaggressive Hirntumore wirksam

28.05.2024
Glioblastome sind besonders aggressive Hirntumore, die schnell auch in das gesunde Hirngewebe hineinwuchern. Da die Tumore chirurgisch meist nicht vollständig entfernt werden können, ist die Prognose von Glioblastom-Patientinnen und -Patienten sehr schlecht. Die Standardtherapie – bestehend aus einer Kombination von Operation, Bestrahlung und Chemotherapie – verspricht keine Heilung. Mit Hochdruck wird daher nach erfolgreichen Behandlungsmöglichkeiten gesucht. Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mannheim (UMM), des DKFZ-Hector Krebsinstitutes an der UMM und des Universitätsklinikums Bonn (UKB) erforschen eine neue Therapie mit einer neuartigen Medikamentenklasse von gespiegelten RNA-Polymeren, sogenannten Spiegelmeren, die die Regeneration des Glioblastoms blockieren soll.

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